Karate

Der Ursprung des Karate liegt in Okinawa. Unter dem Einfluß chinesischer Kampfkünste wurden dort die heute bekannten Stile des Karate entwickelt.

Der chinesische Einfluß spiegelt sich auch in der alten Schreibweise wieder. Die Übersetzung dieser Schriftzeichen bedeutet Sinngemäß “Kunst aus China”. Als Okinawa unter japanischer Herrschaft gelangte, erfolgte die Ausbildung in den Kampfkünsten nur noch im Geheimen.

Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgte eine Öffnung dieser Geheimbünde. Hierbei wurden der gesundheitsfördernde und sportliche Charakter des Karate in den Vordergrund des Trainings gerückt. In diesem Zusammenhang wurden auch die Schriftzeichen verändert. Diese Form ist auch heute noch üblich und bedeutet Sinngemäß “Leere Hand”. Zunächst wurde Karate in Japan verbreitet. Dort wurde es zu körperlicher Ertüchtigung in Schulen und Universitäten eingeführt. Von Japan aus erfolgte dann die Verbreitung in die gesamte Welt.

Einer der sich maßgebliche an dieser Entwicklung beteiligte war Gichin Funakoshi. Er förderte die Einführung des Karate an japanischen Schulen. Funakoshi prägte die Stilrichtung Shotokan, die heute zu den am meist verbreiteten Karatestilen zählt.

Auch innerhalb der E.I.K.O. Germany e.V. wird Shotokan trainiert und gelehrt. Hierbei hat der Karateka die Möglichkeit sich sowohl dem traditionsorientierten Karate zuzuwenden als auch das moderne Sportkarate zu trainieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit sich auch Kenntnisse in anderen, innerhalb der E.I.K.O. gepflegten  Budo-Disziplinen zu erwerben. Dies kann durch Teilnahme an Lehrgängen oder Gasttraining erfolgen.

Wettkämpfe werden im Kata-Shiai und Kumite ausgetragen. Das Kumite wird im System Shobu-Ippon ausgetragen. Hierbei benötigt der Wettkämpfer für einen Sieg einen vollen Punkt (Ippon) oder zwei halbe (Wazaari). Desweitern kann sich der Karateka mit Teilnehmern aus anderen Kampfsportarten messen. Dies erfolgt im für alle Disziplinen offenen Semi-Contact-Karate (Leicht-Kontakt).

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